Bis morgen könnt ihr noch für den Leserpreis von lovelybooks abstimmen. Einfach das Banner (rechts) anklicken und los geht es mit der Abstimmung.
Am Montag werden dann die Ergebnisse bekannt gegeben.
Ich bin ehrlich gesagt schon sehr aufgeregt und frage mich, ob es meine Favoriten schaffen.
Liebe Grüße
Charlene
Donnerstag, 9. Dezember 2010
Mittwoch, 8. Dezember 2010
Erste Eindrücke vom neuen Bücher-Magazin
Vor einigen Monaten erhielten die Abonnenten des Bücher-Magazins keine Zustellungen mehr. Anfragen an den damaligen Verlag liefen lange Zeit ins Leere und die Leser wussten nicht wie die Zukunft des Magazins aussehen wird. Zufällig fanden einige Blogger einen Artikel, der ein entsprechendes Insolvenzverfahren ankündigte. Nach mehreren Wochen erhielten alle die Nachricht, dass falkemedia das Magazin übernimmt und weiter herausgeben wird. Am 3. Dezember war es dann so weit, das neue Heft erschien.
Da ich das Magazin sehr gerne gelesen habe, war ich natürlich gespannt welche Dinge sich geändert haben.
Das Editorial hat mich gleich erfreut. Was früher teilweise etwas patzig wirkte, und daher von mir zum Schluss einfach ignoriert wurde, macht nun einen wunderbaren klaren Eindruck und ist in einer angenehmen Sprache formuliert.
Die nächsten Seiten zeigten zunächst nur optische Veränderungen und beinhalteten gewohnte und interessante Themen. Doch der Artikel "Die wichtigsten Bücher 2010" verursachte Erstaunen. Ich gebe zu, dass einige Rezensionen im "alten" Magazin sehr subjektiv waren. Aber ich fand das vollkommen in Ordnung, weil sie sich sehr gut mit meinem Geschmack deckten. Und ich hatte immer das Gefühl, dass der jeweilige Rezensent auch wirklich das Werk gelesen hat. Ich kann natürlich nicht nachprüfen, ob das stimmt. Aber es kommt ja auf den Eindruck an. Der oben genannte Artikel enthält nun solche Bücher, die als wichtig bezeichnet werden, weil sie auf diversen Preislisten standen. Das mag ja alles schön und gut sein, doch auch auf solchen Listen befinden sich ab und an mal Bücher, die eigentlich in die Rubrik "überbewertet" gehören oder wirklich als Schund bezeichnet werden können. Mit dieser Meinung stehe ich übrigens nicht alleine da. Bei dem Artikel scheint es sich daher eher um eine Copy+Paste-Arbeit zu handeln, was zu wirklicher Enttäuschung bei mir geführt hat. Na gut, ein neues Team und ein neuer Verlag müssen sich auch erste einarbeiten. Also weiter...
Es folgt ein schöner Artikel über Armin Mueller-Stahl, bei dem es sich um einen Auszug aus der Biografie handelt, welche Volker Skierka verfasste. Daran schließt ein Artikel über die Neuaufllage von "Verordneter Sonntag" an. Der Text ist sehr ansprechend und verständlich geschrieben. Die Auswahl der Fotos finde ich jedoch weniger gelungen.
Auf der kommenden Seite befindet sich Werbung mit Roger Willemsen. Ach nein, das ist keine Werbung! Da der vorangegangene Artikel links endet und rechts das Foto von Willemsen zu sehen ist, welches die Überschrift und einen kleinen Inhaltsabriss enthält, nimmt man es jedoch als Anzeige wahr. Ich bin mir nicht sicher, glaube aber mal gelernt zu haben, dass solch ein Layout vermieden werden sollte.
Ich lasse mich dadurch aber nicht beirren und lese weiter. Auf Seite 39 kommen dann endliche meine geliebten Rezensionen. Die Auswahl verwundert zwar etwas, die Texte gefallen mir aber. Etwas gewöhnungsbedürftig finde ich noch den Einschub der Rubrik "Die schönsten Liebesromane", welcher die Rezensionen unterbricht. Beim weiteren Lesen fällt zudem auf, dass die Rezensionen sehr viel länger sind als früher. Ob ich das gut oder schlecht finde, kann ich noch nicht sagen.
In der zweiten Hefthälfte sind mir keine Besonderheiten aufgefallen. Im gewohnten Stil werden Autoren und ihre Werke vorgestellt, weitere Rezensionen und Tipps rund um Bücher folgen. Allerdings mag meine positive Einstellung auch darin begründet sein, dass diesmal viele Krimis behandelt wurden und ich dieses Genre gerade für mich entdeckt habe. :-)
Ganz zum Schluss bereitet mir die Redaktion noch eine ganz besondere Freude. In der Rubrik "Überschätze Bücher" wird Axolotl Roadkill besprochen. Merci dafür.
Fazit: Ein bisschen Einarbeitung benötigt das neue Team noch und einige Dinge sollten noch am Layout geändert werden. Ansonsten sind die Redakteure auf einem sehr guten Weg.
Ich lese das Magazin auf jeden Fall weiter!
Da ich das Magazin sehr gerne gelesen habe, war ich natürlich gespannt welche Dinge sich geändert haben.
Das Editorial hat mich gleich erfreut. Was früher teilweise etwas patzig wirkte, und daher von mir zum Schluss einfach ignoriert wurde, macht nun einen wunderbaren klaren Eindruck und ist in einer angenehmen Sprache formuliert.
Die nächsten Seiten zeigten zunächst nur optische Veränderungen und beinhalteten gewohnte und interessante Themen. Doch der Artikel "Die wichtigsten Bücher 2010" verursachte Erstaunen. Ich gebe zu, dass einige Rezensionen im "alten" Magazin sehr subjektiv waren. Aber ich fand das vollkommen in Ordnung, weil sie sich sehr gut mit meinem Geschmack deckten. Und ich hatte immer das Gefühl, dass der jeweilige Rezensent auch wirklich das Werk gelesen hat. Ich kann natürlich nicht nachprüfen, ob das stimmt. Aber es kommt ja auf den Eindruck an. Der oben genannte Artikel enthält nun solche Bücher, die als wichtig bezeichnet werden, weil sie auf diversen Preislisten standen. Das mag ja alles schön und gut sein, doch auch auf solchen Listen befinden sich ab und an mal Bücher, die eigentlich in die Rubrik "überbewertet" gehören oder wirklich als Schund bezeichnet werden können. Mit dieser Meinung stehe ich übrigens nicht alleine da. Bei dem Artikel scheint es sich daher eher um eine Copy+Paste-Arbeit zu handeln, was zu wirklicher Enttäuschung bei mir geführt hat. Na gut, ein neues Team und ein neuer Verlag müssen sich auch erste einarbeiten. Also weiter...
Es folgt ein schöner Artikel über Armin Mueller-Stahl, bei dem es sich um einen Auszug aus der Biografie handelt, welche Volker Skierka verfasste. Daran schließt ein Artikel über die Neuaufllage von "Verordneter Sonntag" an. Der Text ist sehr ansprechend und verständlich geschrieben. Die Auswahl der Fotos finde ich jedoch weniger gelungen.
Auf der kommenden Seite befindet sich Werbung mit Roger Willemsen. Ach nein, das ist keine Werbung! Da der vorangegangene Artikel links endet und rechts das Foto von Willemsen zu sehen ist, welches die Überschrift und einen kleinen Inhaltsabriss enthält, nimmt man es jedoch als Anzeige wahr. Ich bin mir nicht sicher, glaube aber mal gelernt zu haben, dass solch ein Layout vermieden werden sollte.
Ich lasse mich dadurch aber nicht beirren und lese weiter. Auf Seite 39 kommen dann endliche meine geliebten Rezensionen. Die Auswahl verwundert zwar etwas, die Texte gefallen mir aber. Etwas gewöhnungsbedürftig finde ich noch den Einschub der Rubrik "Die schönsten Liebesromane", welcher die Rezensionen unterbricht. Beim weiteren Lesen fällt zudem auf, dass die Rezensionen sehr viel länger sind als früher. Ob ich das gut oder schlecht finde, kann ich noch nicht sagen.
In der zweiten Hefthälfte sind mir keine Besonderheiten aufgefallen. Im gewohnten Stil werden Autoren und ihre Werke vorgestellt, weitere Rezensionen und Tipps rund um Bücher folgen. Allerdings mag meine positive Einstellung auch darin begründet sein, dass diesmal viele Krimis behandelt wurden und ich dieses Genre gerade für mich entdeckt habe. :-)
Ganz zum Schluss bereitet mir die Redaktion noch eine ganz besondere Freude. In der Rubrik "Überschätze Bücher" wird Axolotl Roadkill besprochen. Merci dafür.
Fazit: Ein bisschen Einarbeitung benötigt das neue Team noch und einige Dinge sollten noch am Layout geändert werden. Ansonsten sind die Redakteure auf einem sehr guten Weg.
Ich lese das Magazin auf jeden Fall weiter!
Dienstag, 7. Dezember 2010
Nele Neuhaus, Schneewittchen muss sterben
So weiß wie Schnee,
so rot wie Blut
und so schwarz wie Ebenholz
Zehn Jahre Gefängnis. Zehn Jahre lang jeden Tag die Frage, ob man dieses schreckliche Verbrechen wirklich begangen hat. Und immer wieder der verzweifelte Versuch sich an die Nacht zu erinnern.
Tobias Sartorius war ein junger Mann, der in eine erfolgreiche Zukunft blickte. Er hatte sein Abitur mit 1,1 abgeschlossen, wollte Medizin studieren und war ein absoluter Mädchenschwarm. Mit Stefanie, für die er sogar seine vorangegangene Beziehung beendet hatte, war er sehr glücklich und träumte von einem gemeinsamen Leben mit ihr. Doch eine Nacht veränderte alles. Seine Freundin machte mit ihm Schluss. Darüber gerieten beide später in einen Streit, bei dem auch seine Ex-Freundin anwesend war. Tobias soll so wütend gewesen sein, dass er beide Mädchen umgebracht hat. Er selbst kann sich daran jedoch nicht erinnern. In einem Indizienprozess wurde er, obwohl keine Leichen entdeckt wurden, schuldig gesprochenund zu zehn Jahren Haft verurteilt.
Nachdem er seine Strafe abgesessen hat, kehrt er wieder in sein Heimatdorf zurück. Dort muss er zunächst feststellen, dass seine Eltern mittlerweile geschieden sind und sein Vater den Gasthof aufgeben musste. Zudem stößt er fast überall im Dorf auf Ablehnung. Dabei bleibt es aber nicht. Er wird beschimpft, seine Familie wird gemieden und das Grundstück mit verachtenden Parolen beschmiert.
Als Tobias Mutter von einer Brücke gestoßen wird und schwerverletzt überlebt, beginnt Pia Kirchhoff zu ermitteln und findet Spuren, die auf einen Zusammenhang mit Tobias Tat hindeuten. Gemeinsam mit ihrem Chef Oliver von Bodenstein und den anderen Kollegen stößt sie auf Unklarheiten in den alten Akten und beginnt noch einmal neu zu ermitteln. Der Widerstand innerhalb des Dorfes ist diesbezüglich enorm. Alle scheinen etwas zu wissen, wollen aber nichts sagen.
Was ist damals wirklich passiert? Handeln Freunde immer uneigennützig? Und warum verschwindet nach Tobias Rückkehr ein weiteres Mädchen?
Diese und andere Fragen klären die Ermittler des K11 im Laufe der Handlung. Auch wenn sie dafür manchmal Umwege in Kauf nehmen müssen. Dass die Spurensuche dabei nicht nur spannend ist, sondern auch genüsslich gelesen werden kann, ist Nele Neuhaus zu verdanken. Für mich war es der erste Roman der Autorin und ich kann mich nur vor ihr verneigen. Ich habe mich auf keiner Seite gelangweilt, die Spannung ist nie abgebrochen und die Figuren werden einfach hervorragend beschrieben. Keine Person bleibt unscharf oder wird nur eindimensional beschrieben. Jede/jeder hat ein Berufs- und ein Privatleben, erlebt schöne und schreckliche Momente, zweifelt und ist erfolgreich. Dabei sind die Dialoge hervorragend konzipiert und wirken nie konstruiert. Wut, Trauer und Humor werden aber nicht nur über die gesprochenen Worte vermittelt, sondern auch über die Haltungen der Personen, ihre Gedanken und ihre Handlungen. Die Sprache ist dabei nicht gestelzt oder platt. Sie ist klar, verständlich und einfach stimmig. Man benötigt außerdem kein Vorwissen. Alles ist schnell nachvollziehbar und entsprechende Erklärungen werden in den Text eingebettet ohne konstruiert zu wirken. Zu der guten sprachlichen Qualität gesellt sich ein wunderbares Szenario, das immer wieder unerwartete aber nicht unverständliche Wendungen enthält. Personen spielen ein falsches Spiel oder gleich mehrere Rollen. Einige brechen unter Druck zusammen, andere fühlen sich zu unlogischen Handlungen hingerissen. Aber trotzdem passt alles zusammen. Wunderbar!
Fazit: Ich möchte "Schneewittchen muss sterben" an dieser Stelle unbedingt empfehlen. Es handelt sich dabei um einen wunderbaren Kriminalroman, der ohne große Brutalität auskommt und bis zum Schluss spannend bleibt.
544 Seiten
Kartoniert
€ 9,95 [D], € 10,30 [A], sFr 16,90
ISBN-10: 3548609821
ISBN-13: 9783548609829
€ 9,95 [D], € 10,30 [A], sFr 16,90
ISBN-10: 3548609821
ISBN-13: 9783548609829
Sonntag, 5. Dezember 2010
Die kommende (Lese-)Woche
Liebe BesucherInnen,
erst einmal wünsche ich euch einen wundervollen und verschneiten zweiten Advent.
Ich hoffe, dass Ihr nicht im Einkaufsstress steckt, sondern diesen Tag gemeinsam mit euren Liebsten verbringen könnt oder vielleicht eine lustige Schlittenfahrt gemacht habt.
Da ich noch ein wenig Arbeit auf dem Tisch habe, schaffe ich es wahrscheinlich nicht heute oder morgen eine Rezension zu schreiben.
Aber am Dienstag werde ich meine Meinung über "Schneewittchen muss sterben" abgeben. Am Mittwoch möchte ich euch endlich wie versprochen Mark Benecke vorstellen.
Zudem habe ich angefangen von Markus Heitz "Judastöchter" zu lesen. Mit etwas Glück müsste ich dieses Werk am kommenden Wochenende besprechen können.
Und da das Bücher-Magazin endlich wieder erscheint, werde ich zwischendurch auch darüber noch einige Worte verlieren.
Ihr seht also, dass einiges auf euch zukommen wird :-)
Liebe Grüße und bis bald
Charlene
erst einmal wünsche ich euch einen wundervollen und verschneiten zweiten Advent.
Ich hoffe, dass Ihr nicht im Einkaufsstress steckt, sondern diesen Tag gemeinsam mit euren Liebsten verbringen könnt oder vielleicht eine lustige Schlittenfahrt gemacht habt.
Da ich noch ein wenig Arbeit auf dem Tisch habe, schaffe ich es wahrscheinlich nicht heute oder morgen eine Rezension zu schreiben.
Aber am Dienstag werde ich meine Meinung über "Schneewittchen muss sterben" abgeben. Am Mittwoch möchte ich euch endlich wie versprochen Mark Benecke vorstellen.
Zudem habe ich angefangen von Markus Heitz "Judastöchter" zu lesen. Mit etwas Glück müsste ich dieses Werk am kommenden Wochenende besprechen können.
Und da das Bücher-Magazin endlich wieder erscheint, werde ich zwischendurch auch darüber noch einige Worte verlieren.
Ihr seht also, dass einiges auf euch zukommen wird :-)
Liebe Grüße und bis bald
Charlene
Freitag, 3. Dezember 2010
FreitagsFüller
Die unterstrichenen Passagen stammen wie immer von mir :-)
1. Bei dieser Kälte freut man sich mal wieder am heimischen Schreibtisch zu sitzen.
2. Irgendjemand sagte mal, dass jeder bekommt was er verdient, und ich glaube fest daran.
3. Schnee ist einfach nur wunderbar.
4. Ich bin gerne Lehrerin, auch wenn es manchmal anders aussieht .
5. Am besten gefällt mir der Gedanke irgendwann ein eigenes Arbeitszimmer zu haben.
6. Lebkuchen nasche ich nur in der Vorweihnachtzeit .
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die Ruhe am Abend , morgen habe ich shoppen und arbeiten geplant und Sonntag möchte ich, dass Paul viel Spaß bei der Nikolaus-Zugfahrt hat!
Donnerstag, 2. Dezember 2010
Es geht los!
Nun ist es endlich so weit. Der Leserpreis geht in die Votingphase. Jeder, der eine gültige Emailadresse hat, kann bis zum 10. Dezember auf der lovelybooks-Seite für sein Lieblingsbuch stimmen.
Ich wünsche euch allen viel Spaß beim abstimmenund drücke den Autoren, Verlagen und Illustratoren die Daumen!
Und nun los, ran ans abstimmen!
Ich wünsche euch allen viel Spaß beim abstimmenund drücke den Autoren, Verlagen und Illustratoren die Daumen!
Und nun los, ran ans abstimmen!
Mittwoch, 1. Dezember 2010
Buchkultur, Das Internationale Buchmagazin
Das Magazin Buchkultur gibt es seit 1989 und es ist mittlerweile eine Institution unter den Buchmagazinen. Und es ist mir bisher ehrlich gesagt nicht aufgefallen. Durch eine Twitter-Aktion habe ich ein Probeexemplar erhalten und muss mich nun wirklich fragen, wie ich dieses Magazin übersehen konnte. Warum? Das möchte ich euch erklären, indem ich den Heftaufbau beschreibe.
Abgesehen davon, dass Sacha Lobos Kopf mit der entsprechenden Frisur zu sehen ist, wirkt das Cover recht unscheinbar. Das Editorial hebt dies allerdings schon wieder auf. Der Chefredakteur des Magazins berichtet dort, in einer wunderbaren klaren und angenehmen Sprache, über den aktuellen Stand im Bereich Sachbuch. Das darauf folgende Inhaltsverzeichnis lässt mein Herz höher schlagen. Alle Bücher der Ausgabe werden in alphabetischer Reihenfolge (Name des Autors) aufgelistet und den entsprechenden literarischen Gattungen zugeordnet. Der gesamte Heftinhalt gliedert sich in die Sparten Spektrum, Buchwelt, Marktplatz, Junior, Café und Schlusspunkt.
Der Abschnitt Spektrum beinhaltet kleine Artikel zu verschiedenen Themen, die einen Bezug zu Büchern haben. Terminliche Hinweise, Preisverleihungen und Buchtipps werden ebenso genannt wie Onlineangebote und Neuigkeiten aus den Verlagen. Umfangreichere Artikel und Buchempfehlungen für das Weihnachtsfest findet man unter der Überschrift Buchwelt. Der erste große Artikel, in dem mir vorliegenden Heft, behandelt deutschsprachige Debüts 2010. Dieser Text ist bereits ein gutes Beispiel für die allgemeine Qualität des Magazins. Anton Thuswaldner schafft es sehr liebevoll und doch kritisch die einzelnen Autoren und ihre Werke zu beleuchten. Es handelt sich dabei nicht um einen überzogen humorvollen und umgangssprachlichen Text, wie in einigen anderen Zeitschriften, sondern um eine interessante Komposition, die mit einer Prise Humor gespickt ist. Allerdings mag es einigen vielleicht ein wenig zu dozentenhaft klingen. Mir hingegen gefällt diese Schreibweise. Das Lesen fällt einem leicht, aber trotzdem spürt man das germanistische Gerüst und das Wissen des Autors.
Dieser und die restlichen Artikel vermittelten mir dadurch, dass es dem Magazin nicht um Leser geht, die mal schnell zwischen Tür und Angel nach Buchtipps schauen. Die Artikel sind dafür zu tiefgründig und zu anspruchsvoll. Sie fördern keine Kauflust, sondern eine Leselust und einen enormen Wissensdurst.
Der Marktplatz wird von den Redakteuren selbst überschrieben mit 'Aktuelles. Gutes oder Schlechtes. Auf alle Fälle Bemerkenswertes (...)'. Unter verschiedenen Rubriken werden Neuerscheinungen recht ausführlich besprochen. Jeder Artikel endet mit einem kleinen Fazit und den Buchinformationen.
Der Bereich Junior enthält, wie man sicher leicht erahnen kann, Kinder- und Jugendbücher. Besonders gut hat mir die Rubrik 3x3 gefallen. Dort werden je drei Bilderbücher, drei Kinderbücher und drei Jugendbücher vorgestellt.
Im Café erhält man die Möglichkeit an einem anspruchsvollen Literaturrätsel teilzunehmen. Zudem werden interessante Artikel aus anderen Zeitschriften vorgestellt.
In Kooperation mit KulturKontakt Austria wird der Schlusspunkt gestaltet. AutorInnen des writer-in-residence-Programms oder Kooperationspartner kommen hier zu Wort.
Obwohl das Magazin in Österreich erstellt und gedruckt wird, hat man dies nur an wenigen Stellen gemerkt. Es gibt zum Beispiel Radiotipps, die sich auf einen österreichischen Sender beziehen. Außerdem erscheint es mir ganz interessant mal über den eigenen Tellerrand zu schaue. Und neben der geographischen Nähe verbindet uns ja schließlich auch ein gemeinsamer Sprachraum.
Insgesamt muss ich dem Magazin bzw. der Redaktion ein großes Lob aussprechen.
Um ein Abo werde ich wohl nicht herumkommen.
Dies kostet übrigens 28€ (Europa) und beinhaltet sechs Ausgaben und Sonderhefte (z.B. Krimi).
Abgesehen davon, dass Sacha Lobos Kopf mit der entsprechenden Frisur zu sehen ist, wirkt das Cover recht unscheinbar. Das Editorial hebt dies allerdings schon wieder auf. Der Chefredakteur des Magazins berichtet dort, in einer wunderbaren klaren und angenehmen Sprache, über den aktuellen Stand im Bereich Sachbuch. Das darauf folgende Inhaltsverzeichnis lässt mein Herz höher schlagen. Alle Bücher der Ausgabe werden in alphabetischer Reihenfolge (Name des Autors) aufgelistet und den entsprechenden literarischen Gattungen zugeordnet. Der gesamte Heftinhalt gliedert sich in die Sparten Spektrum, Buchwelt, Marktplatz, Junior, Café und Schlusspunkt.
Der Abschnitt Spektrum beinhaltet kleine Artikel zu verschiedenen Themen, die einen Bezug zu Büchern haben. Terminliche Hinweise, Preisverleihungen und Buchtipps werden ebenso genannt wie Onlineangebote und Neuigkeiten aus den Verlagen. Umfangreichere Artikel und Buchempfehlungen für das Weihnachtsfest findet man unter der Überschrift Buchwelt. Der erste große Artikel, in dem mir vorliegenden Heft, behandelt deutschsprachige Debüts 2010. Dieser Text ist bereits ein gutes Beispiel für die allgemeine Qualität des Magazins. Anton Thuswaldner schafft es sehr liebevoll und doch kritisch die einzelnen Autoren und ihre Werke zu beleuchten. Es handelt sich dabei nicht um einen überzogen humorvollen und umgangssprachlichen Text, wie in einigen anderen Zeitschriften, sondern um eine interessante Komposition, die mit einer Prise Humor gespickt ist. Allerdings mag es einigen vielleicht ein wenig zu dozentenhaft klingen. Mir hingegen gefällt diese Schreibweise. Das Lesen fällt einem leicht, aber trotzdem spürt man das germanistische Gerüst und das Wissen des Autors.
Dieser und die restlichen Artikel vermittelten mir dadurch, dass es dem Magazin nicht um Leser geht, die mal schnell zwischen Tür und Angel nach Buchtipps schauen. Die Artikel sind dafür zu tiefgründig und zu anspruchsvoll. Sie fördern keine Kauflust, sondern eine Leselust und einen enormen Wissensdurst.
Der Marktplatz wird von den Redakteuren selbst überschrieben mit 'Aktuelles. Gutes oder Schlechtes. Auf alle Fälle Bemerkenswertes (...)'. Unter verschiedenen Rubriken werden Neuerscheinungen recht ausführlich besprochen. Jeder Artikel endet mit einem kleinen Fazit und den Buchinformationen.
Der Bereich Junior enthält, wie man sicher leicht erahnen kann, Kinder- und Jugendbücher. Besonders gut hat mir die Rubrik 3x3 gefallen. Dort werden je drei Bilderbücher, drei Kinderbücher und drei Jugendbücher vorgestellt.
Im Café erhält man die Möglichkeit an einem anspruchsvollen Literaturrätsel teilzunehmen. Zudem werden interessante Artikel aus anderen Zeitschriften vorgestellt.
In Kooperation mit KulturKontakt Austria wird der Schlusspunkt gestaltet. AutorInnen des writer-in-residence-Programms oder Kooperationspartner kommen hier zu Wort.
Obwohl das Magazin in Österreich erstellt und gedruckt wird, hat man dies nur an wenigen Stellen gemerkt. Es gibt zum Beispiel Radiotipps, die sich auf einen österreichischen Sender beziehen. Außerdem erscheint es mir ganz interessant mal über den eigenen Tellerrand zu schaue. Und neben der geographischen Nähe verbindet uns ja schließlich auch ein gemeinsamer Sprachraum.
Insgesamt muss ich dem Magazin bzw. der Redaktion ein großes Lob aussprechen.
Um ein Abo werde ich wohl nicht herumkommen.
Dies kostet übrigens 28€ (Europa) und beinhaltet sechs Ausgaben und Sonderhefte (z.B. Krimi).
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